Sie erben Milliarden, 

wir die Krisen.

Superreiche stoppen!

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wir die Krisen.

Superreiche
stoppen!

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Sie erben Milliarden, 

wir die Krisen.

Superreiche stoppen!

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Die Superreichen zerstören unsere Zukunft – mit ihren Privatjets, Superyachten und klimaschädlichen Milliardeninvestitionen. In wenigen Stunden sind sie für mehr Emissionen verantwortlich, als wir in unserem ganzen Leben. Sie sind verantwortlich für die Klimakrise und zerstören unsere Lebensgrundlagen. Die Superreichen haben vom aktuellen Wirtschaftssystem profitiert und die Klimakrise damit zu verantworten. Sie sollen für die Bekämpfung dieser Krise bezahlen und nicht die breite Bevölkerung.


Wir müssen die Superreichen stoppen und damit unsere Zukunft sichern. Mit der Besteuerung von Mega-Erbschaften beschaffen wir dringend benötigte Milliarden für sozial gerechten Klimaschutz und dämmen die Vermögensungleichheit ein. Denn Superreiche bedrohen unsere Zukunft und die Demokratie. Es ist Zeit, dass wir sie stoppen!

Was will die Initiative?

  1. Erbschaften und Schenkungen sollen ab einem Freibetrag von 50 Millionen Franken zu 50% besteuert werden. Die Initiative hat also keine Auswirkungen auf Erbschaften und Schenkungen von unter 50 Millionen.
  2. Dadurch werden jährlich ungefähr sechs Milliarden Franken eingenommen, die in die sozial gerechte Bekämpfung der Klimakrise fliessen sollen.
  3. Durch die gezielte Besteuerung von Mega-Erbschaften ziehen wir die Superreichen für ihre Klimaverschmutzung zur Verantwortung. Nur knapp 2500 Personen (0.05% der Steuerzahler*innen) wären betroffen.
  4. Gegen Steuerumgehung insbesondere durch Wegzug sieht der Initiativtext griffige Massnahmen vor. 

Argumente

Notwendig

Milliarden fürs Klima

Die Schweiz macht zu wenig für den Klimaschutz. Für die Klimaziele des Bundes braucht es pro Jahr mehrere Milliarden Franken zusätzlich. Der Bund macht das Gegenteil: Mit den neuen Sparplänen sollen mehrere hundert Millionen Franken gestrichen werden.


Mit der Initiative würden neu jährlich rund sechs Milliarden Franken für sozial gerechte Klimaschutzmassnahmen bereitstehen. Ohne die Mehreinnahmen aus der Zukunftssteuer wird die breite Bevölkerung immer mehr für die Bekämpfung der Klimakrise, aber auch für deren Folgen bezahlen. Das müssen wir verhindern!

Gerecht

Verantwortliche zur Kasse bitten

In der Schweiz verursacht ein Superreicher in wenigen Stunden mehr CO2 als eine durchschnittliche Person in ihrem ganzen Leben.

Die Pro-Kopf-Emissionen bei den tiefen und mittleren Einkommensklassen sind in den letzten 30 Jahren stetig gesunken, bei den Reichsten aber um 30% gestiegen.

Mit der Initiative für eine Zukunft müssen die grössten Klimaverschmutzer*innen mehr für den Klimaschutz leisten, ganz nach dem Verursacherprinzip.

Dringend

Vermögensungleichheit bekämpfen

Das Vermögen der 300 Reichsten hat sich in den letzten 20 Jahren auf heute unvorstellbare 833.5 Milliarden Franken verdoppelt, während die Löhne der breiten Bevölkerung stagnieren.

Dabei handelt es sich um leistungsloses Geld, 80% davon wurde in Form von Mega-Erbschaften über Generationen weitergegeben.

Die rasant steigende Vermögensungleichheit ist nicht nur eine Gefahr fürs Klima, sondern auch für unsere Demokratie. In den USA zeigt sich, wie schnell die Demokratie untergraben werden kann und mit Hilfe von Tech-Milliardären Voraussetzungen für einen autoritären Staat geschaffen werden.

Auch in der Schweiz müssen wir den Demokratieabbau jetzt stoppen. Unser Zusammenleben darf sich nicht den Interessen einiger Superreicher unterordnen.

Sozial

Kein Klimaschutz ohne soziale Gerechtigkeit!

Das aktuelle Wirtschaftssystem ist auf schnelle Profite für einige wenige ausgelegt und will grenzenloses Wachstum auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen.

Das ist nicht mit Nachhaltigkeit zu vereinbaren. Deswegen müssen wir unser Wirtschaftssystem grundlegend umbauen.

Die Initiative will sozial gerechte Klimaschutzmassnahmen, wie Arbeitsplatzsicherungs- und Weiterbildungsprogramme, den Ausbau nachhaltiger Mobilität oder Programme zur Gebäudesanierung finanzieren. Über den genauen Einsatz der Gelder entscheidet das Parlament.

Medien

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Anfallende Zukunftssteuer:

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Faktencheck

Die Gegnerkampagne wiederholt bekannte Mythen. Wir stellen sie den Fakten gegenüber.

Falsch

«Die Initiative zerstört Familienunternehmen (KMU)!»

Der Faktencheck:

Falsch. Der extrem hohe Freibetrag von 50 Millionen Franken stellt sicher, dass KMU nicht betroffen sind. Der Vize-Präsident des Schweizer KMU-Verbandes meinte 2015 bei der Abstimmung über die Erbschaftssteuer-Initiative: Gäbe es einen Freibetrag von 50 Millionen, wäre kein KMU betroffen. Die Initiative zielt auf eine winzige Elite von Superreichen ab, nicht auf das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. Echte Familienunternehmen werden durch den Kampf gegen die Klimakrise geschützt, nicht durch die Initiative gefährdet.

Überzogen

«Sie führt zu Kapitalflucht und schadet dem Standort!» 

Der Faktencheck:

Überzogen. Die Schweiz bleibt auch mit der Steuer hochattraktiv. Die Lebensqualität, Stabilität und Infrastruktur sind entscheidender als der letzte Steuerprozentpunkt. Die Initiative fordert zudem Massnahmen gegen Steuervermeidung. Investitionen in eine nachhaltige Zukunft stärken den Standort langfristig mehr als Steuerdumping für Superreiche.

Das Gegenteil ist wahr.

«Der Mittelstand muss am Ende zahlen!»

Der Faktencheck:

Das Gegenteil ist wahr. Die Initiative entlastet die breite Bevölkerung. Ohne sie müssten die Kosten der Klimakrise (Extremwetter, höhere Versicherungsprämien) von der Allgemeinheit getragen werden. Die Initiative sorgt dafür, dass die Profiteure der Krise für die Lösung bezahlen. Das ist eine direkte Entlastung für die breite Bevölkerung.

Irreführend

«Das ist ein radikaler, sozialistischer Angriff!»

Der Faktencheck:

Irreführend. Es geht um das international anerkannte Verursacherprinzip und um Fairness. Die Forderung ist wissenschaftlich breit abgestützt und wird in vielen erfolgreichen Marktwirtschaften praktiziert. Es ist ein vernünftiger Vorschlag, um die grössten Herausforderungen unserer Zeit zu finanzieren, keine Ideologie.

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